Die Backstube der Bäckerei Beck in Löwenstedt - hier wurden die ersten Pläne für die Vereinsgründung geschmiedet.
Wie hat nun alles begonnen mit dem SV BW Löwenstedt? Gegründet wurde der Verein 1964, aber die ersten Anfänge lagen schon Jahre vorher.
Bereits Mitte der 50`iger Jahre gab es viele Fußballbegeisterte in Löwenstedt und man führte mit den Nachbardörfern Freundschaftsspiele durch und es zeigten sich die ersten Vereinsbestrebungen. Doch es fehlte noch an einer Persönlichkeit, die diesen Gedanken ernsthaft aufnahm. Zwischenzeitlich trat der Fußball sogar in einen Dornröschenschlaf.
Im Frühjahr 1964 kamen die Kicker dann plötzlich wieder auf die alte Schulkoppel und wurden aktiv. Und auch ein Verein kam wieder ins Gespräch. Die neu erwachten Vereinsbestrebungen wurden weiterentwickelt und zwar nach den Spielen. Nach jedem Match traf man sich in der Backstube von Alfred Beck zum wohlverdienten Bier. Es war sozusagen das erste Vereinsheim der Löwenstedter. Am 18. Juni 1964 wurde dann die Gründungsversammlung einberufen. Löwenstedts damaliger Schulleiter Detlef Dauschmidt wurde der erste „Präsident“ von Blau-Weiß, Stellvertreter wurde Otto Albertsen.
Insgesamt gab es weitere 21 Gründungsmitglieder, die wir natürlich namentlich erwähnen möchten: Matthias Thomsen, Klaus-Otto Thomsen, Kurt Oldenburg, Jens Christiansen, Karl-August Albertsen, Lorenz Hansen, Manfred Freitag, Hans U.Christiansen, Lorenz Jensen, August Jürgen Thomsen, Hans-Herm.Franke, Wolfgang Michalke, Karl H.Jensen, Ludwig Petersen, Willi Vette, Peter Ewel, Harro Jensen, Johannes Oje, Hans Christiansen und Willi Jessen.
Bei den ganzen Formalitäten und Problemen, die bei der Vereinsgründung des SV BW Löwenstedt auftauchten, wurden die Gründerväter tatkräftig durch den Vorsitzenden des Kreissportverbandes Nordfriesland, Erich Wobser aus Viöl, unterstützt.
Schon im ersten Jahr startete man mit zwei Teams. Die erste Herrenmannschaft nahm mit einer Ausnahmegenehmigung an der Punktspielrunde teil, da noch keine Spielerpässe vorhanden waren. Die Zweite absolvierte „nur“ Freundschaftsspiele.
Als erste „Ausländer“ aus den Nachbardörfern kickten Hans-Heinrich Carstensen (Boxlund) und Hans Heinr.Sterner (Kragelund). Als erster Trainer (Spielertrainer) wurde Heinz Elend aus Viöl unentgeltich engagiert. Die ersten Tore wurde mit viel Idealismus aus Holz-Lichtmasten gefertigt. Geld war knapp, nur zwei Fußbälle wurden anfänglich gekauft. Für das Training mussten wohl noch die berühmt berüchtigten „Schweinsblasen“ herhalten.
Was der SV Blau-Weiß Löwenstedt heute macht ? Lesen Sie auf den nächsten Seiten!